
Datum: 21. bis 23. Oktober 2009
Ort: Jagdschloss Niederwald in Rüdesheim
Viele Führungskräfte denken, dass sie Visionen und Inhalte gut kommunizieren können. Doch oft teilen nur wenige ihrer Mitarbeiter diese Meinung. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich aber: Nur wer erfolgreich kommuniziert, hat Erfolg. Denn Vertrauen schaffen, überzeugen, Mitarbeiter mobilisieren und informieren sind Kernaufgaben der Kommunikation. Interne Kommunikation ist daher ein wichtiges Führungsinstrument, dessen gezielter und zielgruppenspezifischer Einsatz zum Unternehmenserfolg beiträgt. Im Executive Training erarbeiten Sie Antworten zu folgenden Fragen:
- Wie kommuniziert man gerade in schwierigen Zeiten wirkungsvoll?
- Wie kann man den Herausforderungen der internen Kommunikation an der Schnittstelle zwischen Personalabteilung und Unternehmenskommunikation begegnen?
- Wie trägt interne Kommunikation zur Wertschöpfung des Unternehmens bei?
- Wie können Sie moderne Kommunikationsmedien für erfolgreichen internen Austausch einsetzen?
Über diese und weitere Fragen diskutieren Sie mit Experten aus der Wissenschaft und Spezialisten aus der Praxis. Dabei lernen Sie konkrete Fallbeispiele sowie Best Practice-Fälle kennen. Seien Sie dabei und erfahren Sie, wie Sie dazu beitragen können, die interne Kommunikation in Ihrem Unternehmen als wirkungsvolles Führungsinstrument zu nutzen.
Dr. Bernhard Rosenberger, Geschäftsführender Gesellschafter von Rosenberger & Rosenberger, wird im Seminar aufzeigen, wie interne Kommunikation als effektives Führungsinstrument genutzt werden kann:
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|  Dr. Bernhard Rosenberger, Geschäftsführender Gesellschafter Rosenberger & Rosenberger, Referent im Executive Training "Internal Communication"
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Es ist allgemein bekannt, dass Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, also die Kommunikation nach außen den Erfolg des Unternehmens beeinflussen kann und für diesen von zentraler Bedeutung ist. Doch wie sieht es mit der internen Kommunikation aus, Herr Dr. Rosenberger?
Diese wird leider noch viel zu oft vernachlässigt. Dabei ist es oft das Unausgesprochene, das wirklich zählt: In guten Unternehmenskulturen findet ein häufiger Abgleich von Selbst- und Fremdbildern bei Führungskräften und Mitarbeitern statt. Wir setzten viel zu häufig voraus, dass unsere Botschaft auch so verstanden wurde, wie wir sie gemeint haben. Daher ist es geradezu unsere Pflicht, uns immer wieder rückzuversichern, ob wir unser Gegenüber auch richtig verstanden haben. Hilfreich hierfür sind u.a. Fragebögen, die Führungskräfte und Mitarbeiter getrennt ausfüllen, um hinterher über Abweichungen in den wechselseitigen Einschätzungen zu sprechen. Die US-Managementberater Clarke und Crossland führen hierzu ein drastisches Beispiel an: 90 Prozent aller Leader denken, dass sie Visionen und Inhalte gut kommunizieren können. Nur 30 Prozent aller Mitarbeiter teilen diese Meinung (Vgl. Clarke/Crossland 2003). Sagt dies nicht alles aus?
Gibt es noch weitere Bereiche, die verdeutlichen, welch enorme Bedeutung die interne Kommunikation hat?
Selbstverständlich! Auch in Konflikt- und Veränderungssituationen ist die Kommunikation innerhalb des Unternehmens ein wichtiger Faktor. Sehr oft tragen Mitarbeiter den Veränderungsprozess nicht mit. Nach einer Umfrage der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft unter 350 Führungskräften scheitern Veränderungen weil sich viele Mitarbeiter überfordert fühlen und sie nicht rechtzeitig und ausreichend über Sinn und Zweck der Veränderung informiert werden.
Ähnlich ist es bei Konfliktsituationen. Wenn Konflikte offen ausgetragen werden, so bringt dies erfolgreiche Teams voran. In dieser Form der Auseinandersetzung werden Energien freigesetzt, die Beziehungen klären und Lösungen in der Sache anbahnen. Teams scheitern schneller, wenn sie Konflikte unter den Teppich kehren, als wenn sie offen damit umgehen. So dienen Konflikte gar als Katalysator für Veränderungsprozesse. Auch dieses belegt eine Studie der Akademie. (Vgl. Die Akademie 2002)
Haben Sie als Experte Tipps, wie man die Kommunikation im Unternehmen verbessern kann?
In den heutigen Unternehmen findet ein großer Teil der Kommunikation über E-Mails statt. Eine richtige E-Mail-Kultur ist Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit. Bevor man eine E-Mail verschickt, sollte man sich vergewissern, dass es wirklich nötig ist, diese E-Mail zu schreiben und genau beachten, wer sie bekommen muss. Anschließend ist es wichtig, eine E-Mail kurz und knapp zu formulieren. Am Anfang der Botschaft sollte stets das Wichtigste stehen. Formulieren Sie eine deutlich und hilfreich formulierte Betreffzeile. So wird dem Empfänger nicht unnötig Zeit geraubt.
Bei sensiblen oder möglicherweise konfliktbehafteten Themen ist es sinnvoll statt eine E-Mail zu schreiben zum Telefon zu greifen.
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